The day after. Endlich darf ich wieder normal essen.

Montag ist der nächste Entschlackungstag. Mal sehen, ob ich mitmachen werde.

Einen Gemüsetag werde ich jedenfalls nie wieder freiwillig mitmachen. Sollte es ein Reis- oder Obsttag sein, werde ich es mir noch einmal überlegen und mal schauen, was Bekanntschaft dazu sagt.

Dafür sehen wir heute einem entspannten Samstag entgegen.

Sagenwanderung

Ich habe Zwerg und mich für eine Sagenwanderung eingetragen. Um halb 10 geht es los, kurz vor 12 sollen wir wieder zurück sein. Wir sind gespannt.

Los ging es in der Tat um halb 10. Vorher haben Zwerg und ich lecker gefrühstückt (wie sehr habe ich diese Mahlzeit herbeigesehnt!) und uns anschließend warm eingepackt. Der Tag heute war zwar größtenteils trocken, jedoch fürchterlich kalt.

Eines der Mädchen, die mitgewandert sind, bot mir an, dass sie einen Buggy für Zwerg ausleiht und ihn auch schiebt – mit oder ohne Zwerg.

Ich habe kurz nachgedacht und es für eine gute Idee empfunden.

Auf der Strecke von mindestens 5 km hat es sich auch als beste Idee des Tages herausgestellt. Der Buggy wurde in der gesamten Gruppe herumgereicht, denn nahezu alle Kinder unter 10 Jahren (und das waren die meisten) fanden die Strecke äußert lang.

Zwerg ist es zwar gewohnt lang zu gehen, so lang jedoch nun auch wieder nicht.

Außerdem noch die Geschichten.

Ich dachte, es wäre eine schöne Kombination, die Kinder jedoch empfanden diese Unterbrechungen – zahlreiche Unterbrechungen – eher als lästig.

Wir kamen pünktlich zum Mittagessen wieder zurück, die Kinder (und Mütter) hatten allesamt einen riesigen Hunger. Nach dem Essen (Pommes mit Schnitzel) haben wir uns erst einmal hingelegt. Ich war unglaublich müde und auch Zwerg sollte schlafen.

Mittagsschlaf für Wandergruppe

Ich habe gleich nach dem Essen geschlafen, während Zwerg noch eine Stunde gespielt hat.

Als ich wieder aufwachte, bat ich Zwerg sich zu mir zu kuscheln. Für 10 Minuten nur. Zwerg tat es und schlief natürlich auch ein. Also haben wir weitere 1,5 Stunden geschlafen. Gegen 16 Uhr sind wir völlig erschlagen, zumindest der Teil von uns, der über einen Meter groß ist, aufgewacht.

Bei Gesprächen mit anderen Müttern aus der Wandergruppe stellte sich heraus, dass sämtliche Eltern und Kinder, die an der Wanderung teilgenommen hatten, einen Mittagsschlaf gehalten haben.

Gewitter und Regenbogen

Gerade, als wir nach unserem Schläfchen nach draußen gehen wollten, begann es zu blitzen. Kurze Zeit später regnete es, jedoch nur kurz.

Wir konnten also ein wenig draußen spielen gehen, frierten aber schnell und haben uns mit 2 anderen Familien zum Teetrinken und spielen in der Teeküche getroffen, bis wir zum Abendessen gehen konnten.

Nach diesem sind wir gemeinsam auf den Spielplatz und konnten dort den einen oder anderen Regenbogen bestaunen.

Dennoch war es sehr kalt, also zurück aufs Zimmer und Inhalieren und Rotlicht-Anwendung.

Leider merkte man Zwerg den langen Mittagsschlaf nun an, denn mit schlafen war nicht wirklich etwas. Und das, obwohl ich so nett gewesen bin (oder egoistisch), und die Matratzen des Kinderzimmers neben meinem Bett aufgebaut habe und Zwerg direkt neben mir schlafen könnte.