Nachdem die kleine Familie am Vorabend das versprochene Kuschelkino vorbereitet hat, dauert es nur wenige Minuten. Die Mutter liegt in der Mitte, in jedem Arm ein Kind. Und schläft ein. Pünktlich zum Filmende ist sie wieder wach. Die Kinder haben nichts bemerkt und berichten aufgeregt über die lustigen Vorkommnisse in der Unterwasserstadt.

Danach gehen sie ins Bett. Und die Mutter startet topfit in die Nacht.

Verschmitzt grinsend kommt Gretel wenig später zurück zu ihrer Mutter. Sie möchte kuscheln, sie möchte reden, sie möchte noch mehr kuscheln. Und sie möchte, nachdem sie herausgefunden hat, dass die Mutter kein Crime sieht, gerne mitlachen. Traurig stapft sie zurück ins Bett, als sie merkt, dass die Mutter das „nein“ ernst meint.

Passend zu ihrem Mädchenprogramm im Fernsehen öffnet sich die Mutter eine Flasche Sekt. Eine halbe Stunde ist diese leer und die dritte Folge startet. Es könnte eine lange Nacht werden.

Wird es aber nicht. Die Mutter schläft früh ein und wacht spät auf. Die Kinder sind bereits wach und spielen in den Zimmern.

Neugierig steckt Gretel in unregelmäßigen Abständen ihren hübschen Kopf ins Zimmer der Mutter, um zu prüfen, ob sie wach ist. So auch jetzt. Freudestrahlend springt sie zu ihrer eben erst aufgwachten Mutter ins Bett. Hänsel direkt hinterher.

Mit beiden im Arm wird ein bisschen geratscht, viel gekuschelt und überlegt, was mit dem heutigen Tag angestellt wird.

Während draußen strahlender Sonnenschein einen schönen Sommertag vermuten lässt, meldet der Wetterbericht Regen. Die Mutter ist verwirrt.

Gretel bereitet ihr einen Kaffee zu. Stolz bringt sie ihn ans Bett.
Die Mutter liebt dieses Mädchen so sehr. Nicht nur, weil sie ihr Kaffee bringt.
Die Mutter liebt auch ihren Jungen so sehr. Der ist allerdings schon wieder in sein Zimmer verschwunden und lauscht einer Geschichte.
Wünsche für heute haben sie beide nicht.

Erst einmal gibt’s Eis zum Frühstück. Im Anschluss präsentiert die Mutter ihre Ausflugsidee. Weit müssen sie dafür nicht fahren, gerne dort sind sie immer und schöne Fotos könnte es ebenfalls geben. Die Kinder freuen sich.

Nach einer kurzen Autofahrt, Hänsel hat die Zeit für ein Nickerchen genutzt, kommen sie am Ziel an. Sie spazieren los. Die Kinder zeigen der Mutter zahlreiche Foto-Objekte, die sie unbedingt festhalten muss. Nach nur vier Stunden wird der Akku der Kamera sich daher verabschieden.

Sie flanieren am See entlang, durch Straßen mit Jahrmarkt-Buden und Karussells. Als sie an der Seetribüne ankommen, ist es Zeit für Fotos von den Kindern. Zumindest sieht die Mutter das so.

Auf dem Weg zum höchsten Punkt des Areals bricht auf einmal ein Gewitter über sie hinein. Völlig durchnässt hüpfen sie durch die Pfützen und suchen sie sich etwas zu Essen. Mit Currywurst für Hänsel, Bratwurst für Gretel und Pommes für alle warten sie, bis der Hagelschauer beendet ist.

Nass bis auf die Haut spazieren sie, nun bei hellem Sonnenschein, zum Aussichtspunkt. Grandiose Fotos, intressante Geschichten und viel Weitblick später wandern sie wieder nach unten.

Kurz körperlich ertüchtig wünscht sich Hänsel einen Besuch im Auto-Museum in der Nähe. Sein Wunsch ist seinen Mädels Befehl.

Beide Kinder haben in der Auto-Welt ihren Spaß. Die Mutter ruht währenddessen ein wenig ihr Knie aus.

Weit später als es vor Stunden den Anschein erweckte, machen die drei sich auf den Rückweg.

Die Kinder sind aufgedreht, aber auch müde. Gretel möchte noch Seifenblasen fliegen lassen, Hänsel zieht sich in sein Zimmer zurück. Die Mutter freut sich auf Bier.