Der Tag beginnt früh. Und für die Mutter mit dem strahlenden Gesicht ihrer Tochter vor ihrem eigenen.

Aufgeregt möchte das Mädchen wissen, wer denn der erste Fisch im Ozean war. Vollkommen überfragt sieht die größere Version der Mädels die kleinere an. Sagen kann sie nichts. Muss sie auch nicht, weil Gretel beschließt, dass die Antwort „der Fischgott“ lautet.

Verdutzt, aber zu müde zum nachhaken, lässt die Mutter die Info so stehen.

Ebenso wie Gretel sie einfach so stehen, eher liegen, lässt. Denn vom versprochenen Kaffee keine Spur.

So steht die Mutter langsam auf, schleicht schwerfällig zur Kaffeemaschine und drückt die Tasten zum Glück selbst. Mit der gefüllten Tasse steuert sie die Couch an.

Hänsel versteckt sich währenddessen in seinem Zimmer. Er braucht in der Früh noch weniger Menschen um sich herum und noch mehr Ruhe als seine Mutter.

Gretel tanzt singend durch die Wohnung. Sie möchte heute skaten und das am liebsten sofort. Dass weder ihre Mutter noch ihr Bruder bereits in geistiger oder körperlicher Verfassung sind, interessiert das Mädchen nur wenig.

Sie kurbelt die Jalousien hoch, singt noch ein Tickchen lauter und macht es sich mit ihrem Kakao am Esstisch bequem.

Gretel kann nicht verstehen, warum die anderen beiden in der Früh immer so rumhängen. Erst recht, wenn sie doch skaten gehen wollen.

Das Telefon klingelt. Die drei verabreden sich zu einem kleinen Ausflug. Das Ziel wird von den Kindern bestimmt, die Mutter hat keine Widerworte.

Hänsel bereitet das Müsli für sich und seine Mädels zu. Ohne Frühstück können sie den Ausflug nicht starten, beschließen die Kinder.

Pünktlich treffen sie am vereinbarten Ort ein. Sie machen einige Bilder ubd warten auf die Begleitung.

Mit dieser machen sie sich auf den Weg zum Park. Sie spazieren durch die Anlage, fotografieren abwechselnd und haben eine Menge Spaß. Meistens.

Auch das inzwischen obligatorische Eis darf nicht fehlen. Anschließend erkunden sie ein ihnen bislang noch unbekanntes Areal des Parks.

Schattig ist es dort und Hänsel erweckt den Anschein, dass ihm langweilig sei. Tatsächlich aber geht es ihm nicht gut. Er friert. Dagegen helfen auch Pullover und die Jacke seiner Mutter nichts. Außerdem ist er müde, hat Hunger und möchte sich hinlegen.

Das Gespann macht sich auf den Rückweg. Während die Kinder noch ein wenig in den Autos spielen, nutzen die Erwachsenen die Gelegenheit für eine weitere Unterhaltung. Vielleicht spielen die Kinder auch in den Autos, weil die Erwachsenen sich immer noch nicht ausgequatscht haben.

Auf dem Heimweg, alle Kinder sind im richtigen Auto gelandet, beschließen Hänsel und Gretel, dass die Mutter das Abendessen zubereiten muss. Hänsel leidet, Gretel muss spielen.

Während die Mutter, demokratisch dazu verpflichtet, die Pizza belegt, öffnet sie eine Flasche Sekt.

Nach dem Abendessen geht es in ein schwedisches Land, wo noch niemand war. Und danach ins Bett.