Ein weiterer freier Tag beginnt mit einem Wecker klingeln. Semi-ausgeschlafen wacht die Mutter auf, als ihr Lieblingssänger mit seinem Wecksong beginnt.

Eine Nachricht ihrer Kinder ist weiterhin nicht eingegangen. Sie ist betrübt und bleibt noch eine Weile liegen, bevor sie aufsteht, um sich einen Kaffee zumachen. Anschließend geht sie duschen.

Einen weiteren Kaffee später macht sie sich auf den Weg zu einem Termin.

Nach ihrem Termin fahren die Mutter und die sie trotz Tablette begleitenden Kopfschmerzen zu ihren Eltern. Aus einem „ich hol nur schnell etwas ab“ wird ein „möchtest du mitessen?“. Allerdings lehnt sie dankend ab und nimmt das fertige Essen zum Anlass, nach Hause zu fahren.

Sie ruht sich ein wenig aus, bevor sie nachmittags spazieren geht. Den Spaziergang verbindet sie mit einem Shopping-Versuch. Vorwiegend lustlos und nicht sonderlich ambitioniert Geld auszugeben streift sie durch die Läden der Stadt.

Mit einer minimalen Ausbeute ist sie am frühen Abend wieder zu Hause.

Von den Kindern weiterhin kein Lebenszeichen. Sie überlegt, zum Sportplatz zu gehen und nachzusehen, ob Hänsel beim Training ist. Da sie es jedoch als übergriffig empfindet, entscheidet sie sich dagegen. Stattdessen fragt sie ihren Sohn erneut, ob alles in Ordnung ist und hofft auf eine Antwort. Telefonisch erreichen tut sie ihn nicht.

In Sorge, ob Gretel morgen wie vereinbart pünktlich ihren ersten Tag im neuen Kindergarten antreten wird, setzt sich die Mutter auf den Balkon.

Später wird sie es sich auf der Couch gemütlich machen, mit Crime und einem Sekt. Und hoffentlich einer Nachricht der Kinder.