Nach einer viel zu kurzen Nacht wacht die Mutter müde auf. Mehrmals muss der Wecker sie daran erinnern, dass sie aufzustehen hat.

Ohne Kaffee, und weiterhin ohne Rückmeldung, macht sie sich nach einer erfrischenden Dusche auf den Weg ins Büro.

Ihr Buch hat sie vorsorglich eingepackt, so dass sie nach getaner Arbeit mit Eiskaffee und Crime am See das Wochenende einläuten kann.

Doch, wie so häufig, kommt es anders als geplant.

Sie verrichtet ihre Arbeit, als sie die Anfrage einer Freundin erhält, ob sie denn Lust auf Biergarten hätte. Natürlich hat sie das. So disponiert sie kurzerhand um und spaziert nach Dienstschluss nach Hause.

Dort holt sie den Autoschlüssel, freut sich auf einen gemütlichen Nachmittag und macht sich auf den Weg dorthin.

Bei strahlendem Sonnenschein, leckerer Brotzeit und kühlem Bier sitzen die Mädels im schönsten Biergarten der Stadt und holen all die Monate auf, die sie sich nicht gesehen haben.

Über einen spontanen Gast freuen sich beide sehr. Der Nachmittag vergeht wie im Flug.

Den Abend lassen die Mädels, inzwischen wieder allein, im Skaterpark ausklingen. Sie schauen den Skatern zu, bewundern den Sonnenuntergang und sprechen über Gott und die Welt.

Als es dunkel ist, brechen sie auf. Zuhause angekommen stehen die neuen Klamotten für Hänsel vor der Tür, eine Rückmeldung ist noch immer nicht eingetroffen. Auch auf eine Nachricht aus der Schule wartet die Mutter.

Heute abend aber wird sie gar nichts mehr machen. Sie ist müde, aber es geht ihr gut. Wirklich gut. Abgesehen von den Kopfschmerzen. Sie hat in den letzen Tagen die richtigen Entscheidungen getroffen, dessen ist sie sich sicher.

Sie kuschelt sich auf die Couch, nimmt ihre Decke und lässt den attraktiven Kunstfälscher mindestens einen, eher aber drei bis vier weitere Fälle für das FBI aufklären.