Obwohl die Kinder am ersten Abend des Jahres schon früh müde sind, schlafen beide erst spät. Während Hänsel noch am selben Tag ins Land der Träume wandert, braucht Gretel bis deutlich nach Mitternacht. Die Mutter selbst ist müde und würde am liebsten schon längst schlafen.

Das tut sie irgendwann auch. Kurz. Schweißgebadet wacht sie aus einem Traum auf und ist froh, schnell zu erkennen, dass es sich bei diesen Szenen nicht um die Realität handelt.

Morgens ist sie entsprechend gerädert. Sie steht nur wenige Minuten nach dem Aufwachen auf, um sich einen Kaffee zuzubereiten. Hänsel ist bereits wach und übernimmt das für seine Mama. Anschließend spaziert er fröhlich in den Keller, um neue Milch zu holen. Er bringt sie in die Küche, gibt seiner Mama ein Küsschen und kehrt zurück in sein Zimmer. Die Frau sitzt mit ihrem heißen Glück am Tisch und ist müde. Gretel schläft noch.

Es ist später Vormittag, der Tagesplan für heute könnte sich wetterbedingt noch ändern. Außerdem sind die Kinder nicht sonderlich motiviert, auch die Mutter möchte nicht unbedingt Autofahren müssen. Während sie sich Alternativen überlegt, steht plötzlich ihre Tochter grinsend hinter ihr. Das Mädchen kommt kuscheln, ihr Bruder hüpft hungrig an ihnen vorbei Richtung Küche.

So vergeht der Tag. Die Kinder spielen, die Mutter arbeitet und abends kocht Hänsel seinen Mädels ein leckeres Abendessen. Die tatkräftige Unterstützung von Gretel nimmt er gerne an.

Anschließend wird die nächste Ferienwoche geplant. Gretel möchte zu einer Freundin, Hänsel zu seinem besten Freund, die Mutter braucht Bewegung. Haidraufi auch, weswegen sie den Kleinen Jungen kurzerhand in ihre Ausflüge mit einplanen.

Heute wird der Abend kurz, da schon morgen ein Ausflug ansteht, zu dem die drei nicht erst zu ihrer gewohnten Zeit aufbrechen können. Am schlimmsten ist diese Vorstellung wohl für die Mutter. Sie wird eine Menge Kaffee benötigen, die Kinder steckt sie früh ins Bett.


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