Die Mutter öffnet ihre Augen und blickt direkt in das fröhliche Gesicht ihrer Tochter. Sie nimmt das Mädchen in den Arm und wünscht ihr einen guten Morgen. Die kleine springt auf, um die Jalousien zu öffnen. Dabei drückt sie auf das Knöpfchen zum Glück und ruft zudem ihren Bruder. Nach einer Kuscheleinheit mit der Mutter macht er den Kaffee fertig und bringt ihn seiner Mama.

Genüsslich nimmt sie einen großen Schluck. Gretel ist währenddessen immer noch fasziniert von dem Schmuck, den sie in einer Vielzahl vor einigen Tagen von ihrer Mama geschenkt bekam. Hänsel kümmert sich um das Frühstück.

Auch heute wollen sie zu einem See radeln. Zu welchem, wissen sie noch nicht genau, Picknick muss aber in jedem Fall mit.

Mittags fahren sie los. Zehn Kilometer und eine Menge weiterer Matsch trennen sie von ihrem heutigen Ziel. Dort angekommen bereiten sie ihr Frühstückspicknick an ihrem Lieblingsplatz vor. Nach der Stärkung spielen die Kinder, die Mutter genießt lesend die Sonne.

Zumindest versucht sie das. Gretel ist erst im Kuschelmodus und möchte nicht spielen. Als sie es sich doch anders überlegt, landet ihr Ball im eisigkalten Wasser. Flehend sehen die Kinder ihre Mama an. Sie erbarmt sich und holt den Ball aus dem knietiefen Wasser heraus. Kalt. Am Blick der Frau erkennt Hänsel, dass sie besser im größeren Abstand zum Wasser kicken sollten und so machen sie in sicherem Abstand zu Mutter und Wasser auf dem Spielplatz weiter.

Als Hänsel das Stadion seiner Geburtsstadt fertig gebaut hat und Gretel ihren Bruder ausreichend herumkommandieren durfte, ist die Mutter zwar immer noch nicht mit sonnen fertig, dennoch packen sie ihre Sachen zusammen und radeln nach Hause.

Hänsel kocht, die Mutter arbeitet, Gretel lenkt beide ab. Beide Kinder sind ein wenig erledigt, so dass die Hoffnung der Mutter auf ein frühes Einschlafen wachsen. Der Wecker wird am nächsten Tag auch für Gretel wieder klingeln. Das Mädchen freut sich darauf. Die Mutter auch. Hänsel ist es egal.


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