Auch der zweite Tag des neuen Alltags beginnt früh. Noch vor dem Weckerklingeln kuscheln die beiden Mädels. Eine der beiden schläft dann allerdings wieder ein und ist entsprechend müde, während die andere bereits mit ihrem ersten Kaffee am Tisch sitzt.

Kurz bevor die beiden in Richtung Kindergarten losradeln, wecken sie den Herren des Hauses. Als die Mutter eine halbe Stunde später wieder zurückkommt, ist er gerade aufgestanden.

Gemeinsam starten die zwei in den Tag. Die Mutter mit einem weiteren Kaffee, Hänsel mit einem Frühstück. Für die Frau stehen heute einige Telefonate auf dem Plan, der Junge hat einen intensiven Schultag vor sich. Abgeholt werden möchte Grete erst zum Ende der Buchungszeit, weswegen Mutter und Sohn nach der Schule noch Zeit für sich haben. Das tut beiden gut.

Ebenso wie das Eis, das es nachmittags für Hänsel und Gretel gibt, den Kindern gut tut. Die Mutter genießt währenddessen die Sonne und freut sich, dass sie heute schon vieles geschafft hat. Sie liest Neuigkeiten und Schmarrn, die Kinder toben über den Spielplatz.

Die Welt ist in Ordnung. Zumindest solange, bis sie sich wieder auf den Heimweg machen. Die Kinder beginnen zu streiten und zuhause angekommen schlägt die Pubertät mit voller Wucht zu. Hänsel weint, die Mutter ist genervt und Gretel versteht die Welt nicht mehr.

Hänsel verschwindet in sein Zimmer, die Mutter in ihres und Gretel in die Küche. So bleiben sie eine Zeit lang und gehen in ihren Emotionen auf. Nach einem Power-Nap ist die Pubertier-Welt wieder in Ordnung und der Abend verläuft ruhig.


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