Dieser Morgen ist anders als die beiden anderen. Die Mutter wacht auf. Es ist noch nicht einmal 7 Uhr in der Früh. Eingeschlafen ist sie vor weniger als fünf Stunden. Was ist hier los? Der Kopf schmerzt. Die Augen bekommt sie nicht auf. Ungemütlich ist es.

Nach einer Weile schläft sie wieder ein.

Um 10 Uhr wacht sie erneut auf. Sie fühlt sich matschig und der Kopf ist immer noch deutlich zu spüren. Hunger verspürt sie. Das letzte Mal gegessen hat sie bei der Abgabe der Kinder. Sie hat das Essen die letzten 65 Stunden gar nicht vermisst ,kann sich aber dennoch denken, dass die Abgeschlagenheit darauf zurückzuführen ist.

Sie bleibt liegen. Später wird sie sich eine ausgiebige Dusche gönnen und dann mal sehen, was sie mit den verbleibenden kinderfreien Stunden anfängt. Jetzt liegt sie einfach nur im Bett.

Nach der Dusche beschließt die Mutter, zu Hause zu bleiben . Sie wird die Wohnung heute nicht mehr verlassen. Ok, sie wird heute abend höchstwahrscheinlich ihre Kinder wieder von den Großeltern abholen, aber bis dahin lässt sie es sich in ihren vier Wänden gut gehen.

Sie trinkt Kaffee, arbeitet ein wenig an ihrem Herzenspeojekt und macht Dinge, die ihr Spaß bereiten. Nebenbei überlegt die Frau, ob sie sich zum Abendessen bei ihren Eltern einladen soll oder ihre Fastenzeit um weitere 12, vielleicht eher 16, Stunden zu verlängern. Die Entscheidung fällt für die Fastenzeit und gegen das Abendessen, daher macht sich erst nach der Raubtierfütterung im Haus der Großeltern auf den Weg dorthin.

Sie freut sich sehr auf ihre Kinder und ist gespannt, ob die beiden das genauso sehen.

Spoiler: Tun sie nicht. Zumindest nicht beide.


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