Die Mutter wacht auf. Allein in ihrem Bett. Vor der Tür hört sie die Kinder spielen, zu ihr hineinkommen tut keines der beiden. Daher verhält sie sich ruhig.

Eine Stunde später ruft sie die beiden. Freudestrahlend springen ihr sowohl Hänsel als auch Gretel in die Arme. Sie kuscheln und reden kurz, auch über den Vorabend.

Während die Mutter ihren ersten, von Gretel servierten, Kaffee genießt, decken die Kinder den Frühstückstisch. Alle drei sind froh, dass sie wieder zusammen sind.

Aus einem einfachen Gespräch während des Essens ergibt sich ein Austauschmarathon zwischen Mutter und Sohn. Offene Worte auf beiden Seiten, Aha-Momente und harte Erkenntnisse, als das Telefon klingelt.

Die beiden werden aus ihrer Zweisamkeit gerissen, Hänsel muss was erledigen, die Mutter macht sich mit Gretel zu einem Spaziergang auf.

Hungrig kehren sie zurück und Hänsel versorgt sie mit einem schnellen Abendessen. Gut gelaunt räumen die Kinder die Hinterlassenschaften der Koch-Aktion gemeinsam auf und packen anschließend den Wäscheständer aus seiner Luftpolsterfolie. Dass sie auch die frisch gewaschene Wäsche aufhängen sollen, finden sie zwar doof, erledigen es aber dennoch.

Viel erlebt haben die drei an diesem Tag nicht, wertvoll ist er dennoch.


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