Die Nacht war kurz, aber erholsam.

Mit ihrem Kaffee setzt sich die Mutter auf den Balkon und genießt die frische Morgenluft. Mittags wird sie an einen See radeln, um den letzten Sonnentag für die nächsten Tage bei einer entspannten Wanderung um diesen herum zu genießen. So wird sie abends nicht nur ausgiebig geradelt sein, sondern auch ordentlich Schritte gesammelt haben. Dazu weitere wunderbare Erinnerungen. Sie freut sich schon sehr.

Von den Kindern hat sie bislang nichts gehört. Die beiden haben sicherlich schon Schwimmhäute zwischen den Fingern. Vielleicht sind sie auch inzwischen komplett zu fischähnlichen Wesen mutiert.

Noch vier Mal schlafen, dann wird sie es spätestens erfahren. Wie die Großeltern sie aus dem Pool bekommen werden? Sie weiß es nicht. Aber auch das wird sie erfahren.

Später werden die Kinder sie noch anrufen. Sie sehen glücklich aus. Sie haben Spaß. Sie freuen sich, dass auch ihre Mutter Spaß hat und glücklich ist.

So radelt sie entspannt los. Den Weg kennt sie, der Rückweg wird angenehmer sein.

Nach einer knappen Stunde kann sie ihre Beine nach 560 Höhenmetern noch eine Weile ausruhen, bis die anderen kommen. Sie genießt die Ruhe. Den See sieht sie von ihrem Platz nicht.

Bei der anschließenden Runde um einen der schönsten Seen der Region sieht sie ausreichend Wasser.

Obwohl es zwischenduch nach einem Gewitter aussieht – schon wieder – hält das Wetter heute.

Die kleine Gruppe macht daher nicht nur eine kurze Bierpause, sondern entscheidet sich kurzerhand, nach Abschluss der Runde auch den Sonnenuntergang noch am See zu genießen.

Happy kommt sie, Stunden später und anders als erwartet, nach Hause. Das war ein – weiterer – toller Tag.