Viel früher als gedacht wacht die Mutter auf. Böse ist sie darüber nicht, denn ihr Traum war mehr als seltsam. Weiter darüber nachdenken möchte sie nicht.

Stattdessen liegt sie noch lange im Bett. Die Alexa spielt Musik und sie plant den Nachmittag.

Irgendwann steht sie auf, um sich einen Kaffee zu machen. Wohlwissend, dass sie den Nachmittag draußen verbringen wird, genießt sie diesen heute auf der Couch. Ebenso den nächsten.

Mittags geht sie duschen. Die See-Sachen sind von gestern noch gepackt, lediglich die Kamera muss sie noch mitnehmen. Auch heute möchte sie bis zum Sonnenuntergang am See bleiben.

Von den Kindern ist bislang noch keine Nachricht eingegangen. Sie geht davon aus, dass es ihnen gut geht und sie den Pool weiterhin ausgiebig genießen.

Sie fährt los. Der erste Weg führt zur Tankstelle, so dass sie problemlos auch wieder nach Hause kommen wird.

Am See findet die kleine Gruppe einen schönen Platz an der bevorzugten Stelle. Die Hitze des Nachmittags verbringen sie mit Gesprächen und viel trinken.

Fast alle bleiben bis zum Sonnenuntergang. Der hochsommerliche Tag wird mit tiefroten Bildern der untergehenden Sonne beendet.

Zurück zu Hause merkt die Mutter, dass der Wetterbericht wohl recht haben wird. Dieser sagt für die nächsten Tage mehrere Gewitter an, ihre Migräne bestätigt das.

Daher kuschelt sie sich mit Crime und Bier auf die Couch und wird wohl bald einschlafen. Von den Kindern hat sie heute nichts gehört.