Die Nacht tat gut. Die Mutter wacht bereits vor dem Klingeln des Weckers auf und ist relativ fit.

Hänsel steht, unfreiwillig, kurz nach ihr auf. Er ist sogar schon auf dem Weg zum Fahrrad, als sein Freund vor der Tür steht. Vielleicht schafft er es eines Tages, dass sie sich am vereinbarten Ort treffen und der Freund nicht erst zum Haus kommen muss.

Gretel ist wie immer gut gelaunt. Sie spielt Szenen aus ihren Geschichten nach, singt und hustet.

Die Mutter muss noch etwas fertig bekommen, wozu sie gestern auf Grund ihrer Müdigkeit nicht mehr in der Lage war. Sie freut sich auf eine weitere kleine Radltour.

Bei der Abgabe im Kindergarten weist sie auf den Husten ihrer Tochter hin. Die Erzieherin hat einen dummen Spruch auf Lager, woraufhin die Mutter beschließt, zukünftig nichts derartiges mehr zu erwähnen.

Sie radelt sich den Kopf frei. Im morgendlichen Berufsverkehr einer deutschen Großstadt am wahrscheinlich letzten sommerlichen Tag des Jahres kein einfaches Unterfangen. Daher wählt sie ihre Strecke mit Bedacht.

Der Vormittag tut ihr ebenfalls gut. Das merkt sie, als sie drei doppelte Kaffee später wieder heimradelt. Genauer, zum Kindergarten, Gretel abholen.

Gemeinsam mit einer Freundin ihrer Tochter sowie deren Mutter geht es auf den Spielplatz. Als sie sich später Richtung Wohnung bewegen, ziehen sich am Himmel bereits dunkle Wolken zusammen.

Dennoch möchte Hänsel noch seinen Roller mit einem Freund zusammen im Skatepark ausprobieren. Darf er. Unter der Voraussetzung, dass er beim ersten Anzeichen eines Gewitters zurückfährt. Eine Maximal-Uhrzeit hat er außerdem bekommen.

Das Mutter-Tochter-Duo genießt währenddessen das Abendessen. Anschließend geht Gretel duschen, die Mutter beobachtet die Wolken vom. Balkon aus.

Sie freut sich auf einen entspannten Abend auf der Couch. Gretel freut sich auf den Kindergarten morgen. Hänsel freut sich, dass er seine Ruhe hat.